Dünenpark Grömitz (DEU)

In den Dünenwelten Grömitz entstand eine maritime Indoor-Spielwelt für Kinder von 0 bis 14 Jahren – mit Sandburgen, Muschel, Korallenriff, Tiefsee und jeder Menge Spielwert.

Dünenwelten Grömitz – eine maritime Indoor-Spielwelt zum Klettern, Entdecken und Abtauchen

Direkt an der Strandpromenade, nur einen kurzen Spaziergang vom Meer entfernt, liegt ein Ort, an dem das Meer nicht draußen bleiben musste: die Dünenwelten Grömitz. Im neuen Indoor-Familienparadies entstand mit der Tobedüne eine maritime Spielwelt für Kinder von 0 bis 14 Jahren – wetterunabhängig, ganzjährig geöffnet und mit jeder Menge Raum für Bewegung, Fantasie und eigene Entdeckungen.

Für uns als Spielplatzhersteller war schnell klar: Wenn ein Indoor-Spielraum direkt an der Ostsee entsteht, dann darf man das Meer ruhig ein bisschen hereinlassen. Nicht mit einer Badewanne und auch nicht mit einem Aquarium. Sondern mit Sandburgen, Korallenriffen, Seegras, Muscheln und einer Tiefsee, in der man sich nach Herzenslust verlieren kann. Das Ergebnis ist eine vielseitige Spielwelt, die ihre Geschichte bereits beim Betreten erzählt. Von Anfang an als zusammenhängendes Erlebnis gedacht, entstanden in den einzelnen Bereichen keine voneinander losgelösten Spielgeräte, sondern Stationen einer großen maritimen, zusammenhängenden Entdeckungsreise.

Und irgendwo mittendrin steht vermutlich gerade ein Kind und überlegt, ob es zuerst klettern, rutschen, balancieren oder einfach verschwinden soll.

Von der Sandburg bis in die Tiefsee

Die Reise beginnt dort, wo vermutlich fast jedes große Strandabenteuer irgendwann seinen Anfang nimmt: im Sand.

Im Spielbereich der Sandburgen treffen erste flache Krabbelobjekte auf Sandeimer, Schaufeln und unterschiedlich hohe Sandturmburgen. Gerade für die Kleinsten bietet die Spielwelt damit einen eigenen Maßstab. Hier darf ausprobiert, gebaut, gekrabbelt und gebuddelt werden. Und wenn aus dem kleinen Sandhaufen irgendwann eine ausgewachsene Burg geworden ist, ist das selbstverständlich Baukunst und keinesfalls nur Sand. Wobei: Echter Sand kommt hier nicht zum Einsatz. Die komplette Bodengestaltung wurde mit hochwertigem, sandfarbenem EPDM-Fallschutz in fallhöhenspezifischen Stärken ausgeführt und teilweise modelliert. Der für den Indoor-Bereich geeignete, falldämpfende Boden verbindet damit Sicherheit und Gestaltung und lässt die Sandlandschaft trotzdem nach Strand aussehen.

Direkt daneben wartet die Spielskulptur Muschel. Eine übergroße Muschel, in der geklettert, gerutscht und gelauscht werden kann. Die integrierte Röhrenrutsche sorgt für Bewegung, ein Soundmodul bringt das Meeresrauschen in den Raum und Balken- und Balancestrukturen am Boden machen aus dem Weg zur Muschel gleich die nächste kleine Herausforderung. Wer danach noch nicht genug hat, kann sich in das Korallenriff wagen. Die Kletterstruktur führt durch ein regelrechtes Stangenwirrwarr auf und ab. Klettern, Ausweichen, Balancieren und den eigenen Weg finden – genau hier entsteht jener Spielwert, der Kinder nicht lange überlegen lässt, was als Nächstes zu tun ist. Noch tiefer geht es in der Seegraswiese. Verstecken, Fangen, Durchtauchen und Entdecken gehören hier zusammen. Kletterkrabbe und Quallen mit Körperduschen ergänzen die Unterwasserwelt um interaktive Elemente und machen den Bereich zu einer Spielzone für unterschiedliche Altersgruppen und Spielbedürfnisse.

Eine Spielwelt mit vielen Wegen – und noch mehr Spielwert

Der eigentliche Tiefgang des Projekts steckt in der Kletterstruktur Tiefsee. Die mehrgeschossige Netzkletteranlage beginnt auf Bodenniveau und führt über verschachtelte Ebenen immer weiter nach oben. Wer mutig genug ist, nimmt die Brücke ins erste Obergeschoss. Wer lieber schnell wieder Richtung Meeresboden möchte, entscheidet sich für die Röhrenrutsche. Das Schöne daran: Es gibt nicht den einen richtigen Weg. Ein Kind klettert nach oben. Das nächste kriecht irgendwo darunter hindurch. Ein drittes entdeckt einen Weg, den vorher offenbar niemand gesehen hat. Genau solche offenen Spielsituationen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Spielraumplanung: Spielgeräte sollen Möglichkeiten anbieten, aber nicht vorschreiben, was gespielt werden muss.

Auch die Unterseegrotte Seegraszaun im Obergeschoss folgt diesem Prinzip. Felsstrukturen, U-Boot, Sitzkissen und Zerrspiegel schaffen einen Bereich zwischen Bewegung und Rückzug. Licht und Ton verstärken die Unterwasseratmosphäre. So wird aus einem Indoor-Spielplatz mehr als eine Ansammlung von Spielplatzausrüstung: eine Umgebung, die unterschiedliche Sinne anspricht und Kinder immer wieder auf neue Ideen bringt.

Ein Wohlfühlort für kleine Entdecker und große Begleiter

Bei aller Bewegung braucht auch der beste Spielplatz zwischendurch einen Ort zum Durchatmen. Der Treffpunkt Sanddünen bildet deshalb einen zentralen Sammel- und Orientierungspunkt. Eine strandartig gestaltete Entspannungszone mit großem, liegendem Muschelsitzpodest, das sogar unterkrabbelt werden kann, verbindet Aufenthaltsqualität mit Spielwert. Ergänzt wird der Bereich durch Sprunggeräte und Sonnenschirme. Die Sitzpodestlandschaft schafft eine Ruhezone für Eltern, Gäste und kleine Abenteurer zwischen zwei Spieleinheiten. Damit folgt die Spielraumgestaltung einem einfachen, aber wichtigen Gedanken: Kinder brauchen Bewegung. Erwachsene brauchen Übersicht. Und beide sollten sich am gleichen Ort wohlfühlen können.

Die gesamte Anlage wurde als hochwertiger Indoor-Spielraum für eine breite Zielgruppe konzipiert. Vom ersten Krabbeln im Kleinkindbereich bis zu anspruchsvollen Kletterwegen für ältere Kinder entstehen unterschiedliche Spielniveaus innerhalb einer zusammenhängenden Themenwelt. Auch der Inklusionsgedanke wurde dabei berücksichtigt: Spielräume sollen möglichst viele Kinder mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten und Bedürfnissen ansprechen.

Für uns als Spielraumhersteller verbindet das Projekt deshalb mehrere Dinge, die bei guter Spielplatzplanung zusammengehören: funktionale Qualität, hochwertige Materialien, individuelle Holzgestaltung, abwechslungsreiche Spielwerte und eine Geschichte, die man nicht erst erklären muss.

Die Dünenwelten Grömitz zeigen, wie aus einem Indoor-Spielplatz ein eigener Erlebnisort werden kann. Ein Ort, an dem die Ostsee draußen rauscht – und drinnen einfach weiterspielt.